Van den Berk Baumschulen
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CO2-Bindung berechnen

Eine gute Luftqualität spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit aller Menschen und für das Leben auf der Erde auf lange Sicht. Denn Bäume, und besonders große Bäume, können einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität leisten. Das ist an und für sich nichts Neues, nur können wir seit kurzem auch den Effekt für jeden einzelnen Baum berechnen. Wir haben ein Rechenmodell entwickelt, mit dessen Hilfe die CO2-Bindung nach Stammumfang berechnet werden kann.

Es ist eine Weiterentwicklung aus früheren Studien. Der Unternehmerverband für Transport und Logistik (EVO) führte 2010 auf Initiative der Provinz Nord-Brabant bei mehreren repräsentativen Unternehmen eine Untersuchung der CO2Emission durch. Nicht ganz unerwartet hatten die Van den Berk Baumschulen eine negative CO2-Emission: wir binden auf Jahresbasis mehr Kohlendioxid, als wir während Produktion und Transport der Bäume ausstoßen. Aber das Ergebnis war ein Gesamtwert, und das machte uns neugierig, wie es eigentlich um die einzelnen Bäume bestellt ist.

PPO (ein Institut des Universitäts- und Forschungszentrums Wageningen für die praktische Untersuchung von Pflanzen und Umgebung) hat in unserem Auftrag die CO2-Bindung durch verschiedene Baumformate untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden im letzten Jahr bekannt und festgelegt für Bäume mit einem Stammumfang von 14-16 cm bis 90-100 cm. Schlussendlich hat dann die Kombination beider Untersuchungen in 2013 zu einem Rechenmodell geführt. Das PPO-Institut hat dieses Modell ausführlich geprüft und jetzt arbeiten wir schon seit mehreren Monaten damit.

Die Landschaftspläne lassen sich besser unterbauen. So lässt sich ausgehend von den verfügbaren Informationen ausrechnen, wie viele Bäume in welchen Formaten angepflanzt werden müssen, um eine bestimmte CO2-Emission zu kompensieren. Umgekehrt kann auch berechnet werden, wie groß die Bindungsleistung der in einen Projektentwurf aufgenommenen Bäume ist. In hochgradig städtischen Gebieten kann dies ein wichtiges Kriterium sein: immer öfter ist die Instandhaltung der Luftqualität in die städtische Politik integriert. Wenn das noch nicht so ist, kann das auch dazu beitragen, der Begrünung auf der politischen Tagesordnung einen höheren Stellenwert zu geben oder dafür mehr Haushaltsmittel freizumachen.

Die Abnehmer können gleichzeitig mit dem Preisangebot auch eine Angabe der Umweltleistung der Bäume bekommen. Dieser Angabe ist zu entnehmen, wie viel CO2 die angeforderten Bäume erwartungsgemäß binden können. Wenn im Voraus bestimmte Vorgaben für die Luftqualität formuliert wurden und der Kunde diese an uns weiterleitet, können wir noch weitere Berechnungen anstellen. Dann können wir Formate und Stückzahlen auflisten, sodass der Abnehmer die richtige Wahl treffen und diese intern verantworten kann.

Natürlich bleibt ein Baum ein lebendes Naturprodukt, er muss eine gute Vitalität besitzen, also viel Blattvolumen, um einen optimalen Beitrag zur Luftreinhaltung leisten zu können. Dazu muss eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllt sein: das Ausgangsmaterial muss eine gute Qualität haben, der Baum muss einen guten Pflanzort bekommen, er muss richtig gepflanzt werden usw. Auch die Standortwahl muss kritisch hinterfragt werden. Alle Elemente müssen stimmen, dafür benötigt man Expertenwissen. Übrigens gibt es noch andere Umweltwerte, die hier außer Betracht gelassen werden, etwa das Wasser-Rückhaltevermögen, die Temperatursenkung und die Biodiversität. Wenn es Wünsche in Bezug auf diese Faktoren gibt, kommt es besonders auf eine gute Sorten- und Pflanzortberatung an, die wir natürlich auch erteilen können. Wir sehen das Rechenmodell als Hilfsmittel, aber schlussendlich bleibt es doch oft Maßarbeit. Zum Glück haben wir im eigenen Haus einen großen Reichtum an Baumkenntnissen.

Zu mehr Information nehmen Sie bitte Kontakt mit das Verkaufteam auf.

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