Van den Berk Baumschulen
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Zukunftsbäume

toekomstbomen-rode-beuk-bij-de-paters-in-oirschotAlte Bäume = dauerhafte Bäume
Wie wir heute die Bäume genießen, die die Generationen vor uns gepflanzt haben, können wir die zukünftigen Generationen in den Genuss eines grünen Erbes bringen. Darum ist es wichtig, Bäume frühzeitig in neue Pläne aufzunehmen. Nicht als ,Lückenbüßer’, sondern als prägende Elemente im freien Raum, mit dem (Wachstums-)Platz, der dazugehört. Leider ist das noch keine Garantie für ein langes Leben. Die Raumplanung kann sich ändern, wodurch Bäume in ihrer Entwicklung behindert werden, sie können von Krankheiten befallen oder schlimmstenfalls gefällt werden, bevor sie überhaupt erwachsen geworden sind. Und damit kommen wir doch wieder zum Aspekt der Dauerhaftigkeit. Denn alte Bäume sind dauerhafte Bäume, aber Bäume, die das Potenzial zur Dauerhaftigkeit besitzen, werden nicht immer alt …

Austreibende Rotbuche am Groot Bijstervelt in Oirschot


Voraussetzungen für einen Zukunftsbaum
Damit ein Baum dauerhaft ist, womit gemeint ist, dass folgende Generationen sich daran erfreuen können, muss eine Reihe von Rahmenbedingungen erfüllt werden.
• Wählen Sie zuallererst einen qualitativ hochwertigen Baum. Einen Baum, der regelmäßig verschult wurde und ein gesundes Wurzelsystem entwickeln konnte. Einen Baum mit einer gut geformten Krone, die fachmännisch geschnitten und geführt wurde.
• Wählen Sie auch einen Baum, der aus nachhaltiger Anzucht stammt. Schließlich geht es um ein grünes Erbe. Darüber hinaus besitzen Bäume aus nachhaltiger Anzucht eine bessere Beständigkeit gegen äußere Einflusse, weil sie eine stärkere natürliche Abwehr gegen Krankheiten und Schädlingsbefall aufgebaut haben.
• Wählen Sie einen Baum, der für die Bedingungen am Standort geeignet ist. Denken Sie dabei nicht nur an den Boden, sondern auch an Faktoren wie Wind, Frost, Verhärtung und Feuchtigkeit. Informationen darüber finden Sie im Baumbuch ,Van den Berk über Bäume’.
• Wählen Sie eine Sorte, die das Potenzial besitzt, alt zu werden. Grundsätzlich sind das die Bäume, die etwas langsamer wachsen. Diese bilden kleinere Zellen, die besser aushärten. Dadurch ist das Kernholz im Baum härter und beständiger.
• Wenn die Bedingungen am Wachstumsort besonders stark den Auswirkungen des Klimawandels ausgesetzt sind, wählen Sie dann auch eine Sorte, die diese Auswirkungen voraussichtlich verkraften kann. (S. Unten.)
• Geben Sie dem Baum einen Standort, bei dem er ausreichend Platz hat, sowohl unter als auch über der Erde. Berücksichtigen Sie dabei, dass ein Baum der ersten Größe unter der Erde ungefähr einen Kubikmeter pro Wachstumsjahr benötigt.
• Sorgen Sie für eine fachmännische Anpflanzung des Baums. Der Standort muss vorher beurteilt werden, und erforderlichenfalls muss der Boden verbessert werden. Die Bäume müssen mit einer geeigneten Verankerung versehen werden.
• Sorgen Sie in den ersten Jahren für einen guten Formschnitt, damit der Baum eine schöne, ausgewogene Krone bildet. Die Notwendigkeit eines Formschnitts lässt sich ggf. vermeiden, indem man ein größeres Format pflanzt, bei dem die schlussendliche Krone schon in der Baumschule geformt wurde.

Davon abgesehen gibt es natürlich noch zahlreiche weitere Faktoren, die wir nicht beeinflussen können, aber hiermit schaffen Sie auf jeden Fall die richtigen Ausgangsbedingungen für eine grüne Zukunft.

Auswirkungen des Klimawandels auf Bäume;
A. Stärkere Sonnenstrahlung
B. Längere Trockenzeiten
C. Niederschlagsspitzen
D. Schwankender Grundwasserstand
E. Entstehung von Krankheiten und Schädlingen

Einige Sorten, die gegen diese Auswirkungen beständig sind:
• Metasequoia glyptostroboides  (A.B.C.D.E)
• Celtis australis (A.B.C.E.)
• Ginkgo biloba (A.B.C.E.)
• Quercus palustris (A.B.C.D.E.)
• Platanus acerifolia (A.B.C.D.)
• Gleditsia triacanthos (A.B.C.E.)
• Pinus nigra nigra (A.B.E.)
• Pinus sylvestris (A.B.E.)

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