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Der betrieb

Mitte 2007 übertrug Paulus van den Berk seinem Neffen Pieter van den Berk die Aufgaben des Geschäftsführers. Paulus van den Berk ist einer der beiden Brüder, die die Baumschulen Van den Berk zu dem heutigen internationalen Betrieb gemacht haben.


Kenntnisse miteinander teilen
Bereits 2004 hatte Jan van den Berk Abschied genommen. Der Bruder von Paulus van den Berk schied nach 51 Jahren aus dem Betrieb aus. Paulus van den Berk blieb am Ruder und leitete den Betrieb noch einige Jahre lang mit Begeisterung, tritt jetzt jedoch etwas kürzer. Er sagt: „Ich gebe die Leitung ab, aber aufhören tue ich nicht. Ich setze mich auch weiterhin für den Betrieb ein. Es ist Zeit, der neuen Generation Platz zu machen. Es ist immer gut, wenn mal ein frischer Wind durch das Unternehmen weht, für Kunden und für Mitarbeiter.“
„Dieser Wind war in den letzten Jahren allerdings auch nicht gerade schlecht“, sagt Pieter van den Berk. „Da wir schon längere Zeit unsere Kenntnisse miteinander teilen und große Entscheidungen seit Jahren vom Managementteam genommen werden, sind wir auf diesen Wechsel gut vorbereitet.“

„Ich gebe die Leitung ab, aber aufhören tue ich nicht. Ich setze mich auch weiterhin für den Betrieb ein.
Es ist Zeit der neuen Generation Platz zu machen.“
(Paulus van den Berk)

Pieter und paulus

„ Der Drang zur Erneuerung liegt deutlich in der Familie, und diese begeisterung spürt man bei jedem hier im Betrieb.“
(Pieter van den Berk)

Zeit kaufen
Paulus van den Berk wird 2007 64 Jahre alt. Sein Arbeitsleben stand im Zeichen der Natur. „Ich habe immer gern in der Natur gearbeitet“, sagt Paulus van den Berk. „Ich sage immer: Menschen kann man viel weis machen, aber die Natur kann man nicht täuschen. Wenn man Kontakt mit der Natur hat, versteht man, was geht und was nicht geht. Wo welche Bäume gepfl anzt werden können oder gerade nicht, ob Bäume zurückgeschnitten werden müssen oder nicht und wenn ja, wie.
Die Natur macht was sie will und wenn wir uns gut auf die Natur einstellen, können wir Bäumen ihren eigenen Platz in einer Allee, einem Park oder einem Garten geben. Wenn ein Baum an einer Stelle steht, wo er nicht hingehört, dann merkt man das schon nach wenigen Jahren. Das ist schade, denn mit einem Baum kauft man Zeit.
Man kauft Geschichte und Zukunft. So ein Baum verdient einen Platz, an dem er lange Zeit leben kann.“

„ Ich sage immer: Menschen kann man viel weis machen, aber die Natur kann man nicht täuschen. Wenn man Kontakt mit der Natur hat, versteht man, was geht und was nicht geht.“
(Paulus van den Berk)


Innovierendes Sortiment
In der Baumschulenwelt hatte Van den Berk in Bezug auf Innovation immer eine führende Position inne. Woher kommt diese Neigung zur Erneuerung? Paulus van den Berk: „Ich habe mich schon immer sehr für neue Entwicklungen interessiert, sowohl im Bereich der Technik als auch bei Pflanzenarten. Pflanzen mit einem guten Nutzwert, besserer Winterhärte, neue Arten, ich habe mich immer für die Erweitrung unseres Sortiments eingesetzt. „Jeden noch so seltenen Baum sucht man bei Van den Berk vergebens kaum“, sage ich immer. In diesem Punkt unterscheiden sich unsere Baumschulen echt von der großen Masse. Wir wollen immer wieder etwas Neues lernen und bringen.“

Paulus und Pieter vd Berk