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Umweltgütesiegel für nachhaltige Bäume

Van den Berk-Baumschulen legt besonders großen Wert auf eine nachhaltige und umweltbewusste Aufzucht von Bäumen. Darum ist unser Unternehmen Mitglied im Verband der nachhaltigen Baumschulen in den Niederlanden (,Duurzame Boomkwekers Nederland’) und arbeitet in der Aufzucht nach den Kriterien der niederländischen Umweltgütesiegel-Stiftung (,Stichting Milieukeur’). Die von dieser Stiftung entwickelten Kriterien liegen sogar noch höher als die Normen für die nachhaltige Beschaffung der öffentlichen Einkäufer in den Niederlanden.
Alle lieferbaren Bäume und Sträucher auf den Anbauflächen dürfen das ,Milieukeur’-Umweltgütesiegel tragen. Damit gehören die Anbauflächen von Van den Berk-Baumschulen zu den größten Arealen von nachhaltig produzierten Bäumen und Sträuchern von ganz Europa.

Ausführlichere Informationen über das ,Milieukeur’-Umweltgütesiegel finden Sie hier.

Durch die folgenden Umweltmaßnahmen konkretisieren die Van den Berk-Baumschulen die dauerhafte Produktionszielsetzung innerhalb des Betriebs:


Bodenschutzmaßnahmen:
  • Zwischen allen Zuchtperioden wird während einer Wachstumssaison eine strukturverbessernde Gründüngung wie z.B. Ölrettich ausgesät.
  • Die Düngung der Parzellen erfolgt beinahe ausschließlich durch organischen Tiefstallmist von Kühen und Ziegen oder Kompost.
  • Schnittholz wird geschreddert. Ein Teil davon wird direkt in den Boden eingearbeitet, wodurch der Anteil organischer Substanz erhöht wird. Durch die Zersetzung dieser Holzreste wird der Stickstoff, der sich im Boden befindet, gebunden und nicht ausgewaschen. Verzögerte und langsamere Stickstofffreisetzung sind die Folge. Der Stickstoff kann so nach und nach von den Bäumen aufgenommen werden.
 
Zucht- und Anbaumaßnahmen:
  • Die Bäume werden in festgelegtem Abstand voneinander gepflanzt. Hierdurch können sie sich optimal entwickeln und es kann zwischen den Bäumen Gras ausgesät werden, so dass für verschiedene Arten von Insekten und andere Tiere gute Lebensbedingungen entstehen.
  • Durch die Insekten gibt es viele natürliche Feinde zwischen den Bäumen. So entwickelt sich wieder ein natürliches Gleichgewicht und die Schädlinge erhalten kaum Chancen sich zu vermehren, was wiederum den Pflanzenschutzmitteleinsatz verringert.
  • Die Schädlinge, die dennoch auftreten, werden sehr gezielt bekämpft, so dass ebenfalls weniger Pflanzenschutzmittel verwendet werden.
  • An den Stellen, an denen Gras wächst, kommt weniger Unkraut auf und hier muss kein Unkrautvernichtungsmittel gespritzt werden. Somit ergibt sich eine geringere Umweltbelastung.
  • Entlang der Wassergräben werden spritzfreie Grünstreifen eingerichtet.
 

Materialeinsatz:
  • Die Rodung und Verpackung der Bäume geschieht mit natürlichen Materialien wie Jute und Kokos. Diese sind biologisch abbaubar und somit nicht umweltbelastend.
  • Für die Korrespondenz, den Baumführer und die sonstigen Veröffentlichungen verwenden wir FSC-Papier.
  • Der Abfall wird getrennt und das Papier separat gesammelt.
 
Landschaftliche Maßnahmen:
  • Um die Baumschule möglichst gut in die Landschaft einzubetten, wurden verschiedene Flächen besonders hergerichtet. Beispiele dafür sind Baumreihen, Kappweiden, Krötentümpel und Wildblumenfelder.
  • Abwechslungsreiche Anpflanzung und Vielfalt auf den Parzellen sind dabei sehr wichtig.