Pflanzanweisungen

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Um für einen optimales Anwachsen eines neu gepflanzten Baumes zu sorgen, empfiehlt es sich, einige Punkte gut zu beachten. Bei Problemen, Zweifeln oder komplexen Pflanzsituationen ist es immer ratsam, eine spezialisierte Firma einzuschalten. Van den Berk Baumschulen kann Ihnen hierbei behilflich sein. 

Standort und Artenauswahl
Sorgen Sie dafür, dass bei der Planung sowohl unter- als auch oberirdisch ausreichend Platz für den Baum reserviert ist. Vergewissern Sie sich, dass der ausgewählte Baum oder Strauch zum Standort passt. Berücksichtigen Sie die Bodenart und wählen Sie eine Baumsorte, die dafür geeignet ist. Betrachten Sie auch andere Faktoren, wie z.B. Windempfindlichkeit, Beständigkeit gegen Verhärtung, Streusalz, Winterhärte usw. Das Buch ‘Van den Berk über Bäume’ kann Ihnen dabei helfen. Mithilfe von Symbolen sind Merkmale von 880 Alleebäumen in einem Suchsystem aufgeführt.

Der Boden ist von ausschlaggebender Bedeutung
Kontrollieren Sie den Boden auf die Anwesenheit störender Schichten und Verdichtungen. Speziell bei neuen Projekten kann der Boden durch den Bauverkehr verdichtet worden sein, wodurch im Boden zu wenig Luft vorhanden ist und das Wasser nicht abfließen kann (gestörtes Luft-Wasser-Verhältnis). In einem solchen Boden können Sie nicht pflanzen, weil die Wurzeln ersticken oder verfaulen würden. Letzteres kann auch geschehen, wenn der Grundwasserpegel zu hoch ist. In nassen Gebieten ist dies daher auch genau zu beachten! Kontrollieren Sie als letztes, ob der pH-Wert nicht zu hoch oder zu niedrig ist. Der optimale pH-Wert für einen durchschnittlichen Alleebaum liegt bei 5,5.
Wenn es keine Probleme gibt und der Boden in Ordnung ist, kann angepflanzt werden. Sorgen Sie für ausreichend große Pflanzgruben und lockern Sie den Boden im Pflanzloch gut auf, am besten bis zu einem Meter tiefer.

Ursache von Problemen
Zum Glück geht es meistens gut, aber vereinzelt hat ein Baum nach der Anpflanzung Probleme mit dem Anwachsen. Dafür gibt es zwei Hauptgründe und beide haben mit Feuchtigkeit zu tun. Wie bekannt, gibt es ein natürliches Gleichgewicht zwischen der Krone und dem Wurzelsystem eines Baumes. Wenn ein Baum gerodet wird, wird dieses Gleichgewicht gestört, weil der Baum einen Teil seiner Wurzeln verliert. Im Falle hoher Außentemperaturen verdampft über die Blätter mehr Wasser, als die Wurzeln anliefern können, wodurch eine Austrocknung verursacht wird. Dieses Problem kann einfach dadurch vermieden werden, indem direkt nach der Anpflanzung durch den Schnitt der Krone das Gleichgewicht wiederhergestellt wird.
Die häufigste Ursache der Probleme ist, dass der gerade gepflanzte Baum zu wenig Wasser bekommt. Einem Baum muss anfangs ein wenig geholfen werden. Die vorhandenen Wurzeln reichen noch nicht weiter als der Wurzelballen und dadurch hat der Baum auch weniger Möglichkeiten, Wasser und Nahrung aus dem Boden zu holen. Um eine Austrocknung des Baumes oder des Strauches zu vermeiden, muss der Wurzelballen fortwährend feucht gehalten werden. Feucht, aber nicht klatschnass, denn das kann ein Verfaulen der Wurzeln zur Folge haben und daran kann ein Baum auch zugrunde gehen. Hierbei ist es besser, regelmäßig auf einmal eine große Menge Wasser zu geben als jeden Tag nur ein wenig. Es ist nicht möglich, Bewässerungsmengen vor zu geben; dies ist Erfahrungssache. Witterungsumstände, Klima, die Art und das Maß des Baumes und die Umstände am Standort sind ausschlaggebend.   
Diese Faktoren müssen gut eingeschätzt werden und das erfordert einige Erfahrung. Die Feuchtigkeit des Wurzelballens ist im Zweifelsfall zu kontrollieren, indem direkt neben der Wurzel ein schmales Loch gegraben wird.

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