Van den Berk Baumschulen
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Nachhaltige Produktion

„Wir sind eines der wenigen Unternehmen, die statt CO2 Sauerstoff liefern – darauf bin ich besonders stolz.” (Pieter van den Berk)

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Bäume sind ein lebendes Produkt, und eine gesunde, nachhaltige Produktion kann nur Fortbestand haben, wenn sie im Einklang mit der Natur geschieht. Innerhalb unseres Unternehmens wird besonders großer Wert auf eine nachhaltige, umweltbewusste Produktion von Bäumen gelegt. 
Es konnte inzwischen einer der niedrigsten Verbrauchswerte pro Hektar erzielt werden. Dadurch wird mehr Raum für Flora und Fauna geschaffen. Unsere Anbauflächen weisen einen reichen Insektenbestand auf und bieten Nist- und Futterplätze für zahlreiche Arten von Vögeln und anderen Tieren. Aufbauend auf diese Bemühungen arbeitet die Van den Berk-Baumschule auch mit Wissenschaftlern zusammen, die sich mit der Luftqualität befassen. PPO, das Forschungsbüro der Universität Wageningen, hat vor kurzem den Umweltbeitrag der Bäume in der Baumschule erforscht. Eines der Ergebnisse lautete, dass ein Baum des Formats 50-60 ungefähr 20-mal soviel CO2 festhält wie ein Baum des Formats 16-18. Mehr über dieses Thema können Sie in unserem Baumführer 2009-2010 

Durch die folgenden Umweltmaßnahmen konkretisieren die Van den Berk-Baumschulen die dauerhafte Produktionszielsetzung innerhalb des Betriebs: 

Bodenschutzmaßnahmen:
Zwischen allen Zuchtperioden wird während einer Wachstumssaison eine strukturverbessernde Gründüngung wie z.B. Ölrettich ausgesät.
Die Düngung der Parzellen erfolgt beinahe ausschließlich durch organischen Tiefstallmist von Kühen und Ziegen oder Kompost.
Schnittholz wird geschreddert. Ein Teil davon wird direkt in den Boden eingearbeitet, wodurch der Anteil organischer Substanz erhöht wird. Durch die Zersetzung dieser Holzreste wird der Stickstoff, der sich im Boden befindet, gebunden und nicht ausgewaschen. Verzögerte und langsamere Stickstofffreisetzung sind die Folge. Der Stickstoff kann so nach und nach von den Bäumen aufgenommen werden. 

Zucht- und Anbaumaßnahmen:
Die Bäume werden in festgelegtem Abstand voneinander gepflanzt. Hierdurch können sie sich optimal entwickeln und es kann zwischen den Bäumen Gras ausgesät werden, so dass für verschiedene Arten von Insekten und andere Tiere gute Lebensbedingungen entstehen. Durch die Insekten gibt es viele natürliche Feinde zwischen den Bäumen. So entwickelt sich wieder ein natürliches Gleichgewicht und die Schädlinge erhalten kaum Chancen sich zu vermehren, was wiederum den Pflanzenschutzmitteleinsatz verringert.
Die Schädlinge, die dennoch auftreten, werden sehr gezielt bekämpft, so dass ebenfalls weniger Pflanzenschutzmittel verwendet werden.
An den Stellen, an denen Gras wächst, kommt weniger Unkraut auf und hier muss kein Unkrautvernichtungsmittel gespritzt werden. Somit ergibt sich eine geringere Umweltbelastung.  Entlang der Wassergräben werden spritzfreie Grünstreifen eingerichtet. 

Materialeinsatz:
Die Rodung und Verpackung der Bäume geschieht mit natürlichen Materialien wie Jute und Kokos. Diese sind biologisch abbaubar und somit nicht umweltbelastend.
Für die Korrespondenz, den Baumführer und die sonstigen Veröffentlichungen verwenden wir FSC-Papier. Der Abfall wird getrennt und das Papier separat gesammelt. 

Landschaftliche Maßnahmen:

Um die Baumschule möglichst gut in die Landschaft einzubetten, wurden verschiedene Flächen besonders hergerichtet. Beispiele dafür sind Baumreihen, Kappweiden, Krötentümpel und Wildblumenfelder.
Abwechslungsreiche Anpflanzung und Vielfalt auf den Parzellen sind dabei sehr wichtig.  

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