Pflanzen und versorgen

Rhododendren sind im Prinzip starke und langlebige Pflanzen, stellen jedoch einige Anforderungen an ihre Standorte. Um ein langes Leben zu garantieren und sie in optimalem Zustand zu halten, empfiehlt es sich, die nachstehenden Punkte zu beachten.

Rhododendron benötigen ausreichend Licht und eine gute Nährstoffversorgung. Ein Standort mit lichtem Schatten z.B. unter Eichen oder Kiefern ist ideal. Sommergrüne Azaleen eignen sich besonders für sonnige Standorte. Yakushimanum fühlen sich bei genügend feuchten Böden auch an sonnigen Standorten wohl.

Ein saurer, humusreicher Boden ist für alle Rhododendron sehr wichtig. Der einfachste Weg dorthin ist eine Aufwertung mit Torf, aber auch andere Materialien sind alternativ möglich. Wie kompostierte Rinde, verrottetes Laub oder Nadelerde. Kompost ist meist nicht geeignet, da der pH-Wert zu hoch ist. Lehmige Böden müssen besonders stark aufgewertet werden, auch sollte bei diesen Böden eine Drainageschicht eingearbeitet werden um Staunässe zu vermeiden.

Die beste Pflanzzeit für Rhododendron ist der Herbst, je nach Witterung von September bis Ende November. Im noch warmen Boden können die Pflanzen schnell anwurzeln und im darauffolgenden Jahr besser durchtreiben. Aber auch das Frühjahr, beginnend nach dem Ende des Bodenfrostes, ist eine gute Pflanzzeit.

Bei der Pflanzung gilt es ein paar einfache Dinge zu beachten:
* Nicht zu tief pflanzen, die Wurzeln benötigen Sauerstoff. Die Ballenoberseite sollte bei der Pflanzung die Oberkante bilden und nicht im Erdreich verschwinden.
* Das Pflanzloch mindestens doppelt so breit wie den Ballen ausheben.
* Mit Torf oder saurem Humus das Pflanzloch verfüllen, oder mindestens mit dem Aushub 1:1 mischen.
* Die Erde sollte angedrückt werden um Bodenschluss zu erzeugen, aber nicht zu stark.

Gedüngt werden sollte im Frühjahr und Sommer je einmal. Gut ernährte Pflanzen sind unempfindlicher gegen Krankheiten und Schädlinge. Geeignet sind mineralische Volldünger, sowie Hornspäne.
 
Der Boden unter Rhododendron darf gemulcht werden. Das schnelle Austrocknen des Bodens wird verhindert. Diese Schicht sollte nicht stärker als 2-3cm sein.

Das Ausbrechen der alten Blütenstände hilft Ihrem Rhododendron auch nach der Blüte wieder gut durchzutreiben und im nächsten Jahr wieder ein volle Blütenpracht zu haben. Pflanzen, die noch keine 1-2 Jahre an ihrem Standort sind, helfen Sie damit Kraft zu sparen, hier ist diese Maßnahme besonders wichtig.

Rhododendron gedeihen am besten, wenn sie nicht zu nass stehen und überschüssiges Wasser schnell abgeführt wird. Nach dem Anpflanzen muss während trockener Perioden  im Frühjahr und im Sommer gewässert werden. Dabei gilt jedoch: Nicht zu viel!

Die Wurzeln der Rhododendron wachsen dicht unter der Oberfläche, daher ist eine Bodenbearbeitung im Wurzelraum nicht ratsam und kann zu Schädigungen der Pflanzen führen.

 

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Einen Augenblick Geduld bitte