Nachhaltige Produktion

Bäume sind ein lebendes Produkt, und eine gesunde, nachhaltige Produktion kann nur Fortbestand haben, wenn sie im Einklang mit der Natur geschieht. Innerhalb unseres Unternehmens wird besonders großer Wert auf eine nachhaltige, umweltbewusste Produktion von Bäumen gelegt. Im Laufe der Jahre haben wir den Verbrauch von Spritzmittel pro Hektar auf ein Minimum zurückgebracht und wir haben mittler Weile einen der niedrigsten Verbrauchswerte pro Hektar. Dadurch wird mehr Raum für Flora und Fauna geschaffen. Unsere Anbauflächen weisen einen reichen Insektenbestand auf und bieten Nist- und Futterplätze für zahlreiche Arten von Vögeln und anderen Tieren. Hierunten können Sie mehr lesen über die verschiedenen Anbau-, Boden- und Landschaftsmaßnahmen, die wir für eine umweltfreundliche und nachhaltige Produktion in der Baumschule nehmen.

Maarten Romme

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“Wir sind eines der wenigen Unternehmen, die statt CO2 Sauerstoff liefern – darauf bin ich besonders stolz.”

(Pieter van den Berk)

Bodenschutzmaßnahmen:

  • Zwischen allen Zuchtperioden wird während einer Wachstumssaison eine strukturverbessernde Gründüngung wie z.B. Ölrettich ausgesät.
  • Die Düngung der Parzellen erfolgt beinahe ausschließlich durch organischen Tiefstallmist von Kühen und Ziegen oder Kompost.
  • Schnittholz wird geschreddert. Ein Teil davon wird direkt in den Boden eingearbeitet, wodurch der Anteil organischer Substanz erhöht wird. Durch die Zersetzung dieser Holzreste wird der Stickstoff, der sich im Boden befindet, gebunden und nicht ausgewaschen. Verzögerte und langsamere Stickstofffreisetzung sind die Folge. Der Stickstoff kann so nach und nach von den Bäumen aufgenommen werden.


Anbaumaßnahmen:

  • Die Bäume werden in festgelegtem Abstand voneinander gepflanzt. Hierdurch können sie sich optimal entwickeln und es kann zwischen den Bäumen Gras ausgesät werden, sodass für verschiedene Arten von Insekten und andere Tiere gute Lebensbedingungen entstehen. Durch die Insekten gibt es viele natürliche Feinde zwischen den Bäumen. So entwickelt sich wieder ein natürliches Gleichgewicht und die Schädlinge erhalten kaum Chancen sich zu vermehren, was wiederum den Pflanzenschutzmitteleinsatz verringert.
  • Die Schädlinge, die dennoch auftreten, werden sehr gezielt bekämpft, sodass ebenfalls weniger Pflanzenschutzmittel verwendet werden.
  • An den Stellen, an denen Gras wächst, kommt weniger Unkraut auf und hier muss kein Unkrautvernichtungsmittel gespritzt werden. Somit ergibt sich eine geringere Umweltbelastung. Entlang der Wassergräben werden spritzfreie Grünstreifen eingerichtet.

Materialeinsatz:

  • Die Rodung und Verpackung der Bäume geschieht mit natürlichen Materialien wie Jute und Kokos. Diese sind biologisch abbaubar und somit nicht umweltbelastend.
  • Für die Korrespondenz, den Baumführer und die sonstigen Veröffentlichungen verwenden wir FSC-Papier.
  • Der Abfall wird getrennt und das Papier separat gesammelt.


Landschaftliche Maßnahmen:

  • Um die Baumschule möglichst gut in die Landschaft einzubetten, wurden verschiedene Flächen besonders hergerichtet. Beispiele dafür sind Baumreihen, Kappweiden, Krötentümpel und Wildblumenfelder.
  • Abwechslungsreiche Anpflanzung und Vielfalt auf den Parzellen sind dabei sehr wichtig.