Um das Stadtzentrum für die Bewohner lebenswerter und für Besucher einladender zu machen, hat Budapest in mehr Grün im öffentlichen Raum investiert. Mit der zunehmenden Verdichtung der Stadt und heißeren Sommern gewinnen Straßenbäume an Bedeutung: Eine ausgebildete Krone beschattet aufgeheizte Beläge und kühlt die Umgebungsluft, während das Laub Staub und Verkehrsemissionen abfängt, bevor sie die Menschen erreichen.
Zwischen 2019 und 2023 lieferte Van den Berk Baumschulen rund 120 Bäume für dieses Programm, die meisten davon mit einem Stammumfang von 25 bis 30 Zentimetern. In dieser Größe sorgten die Bäume sofort für Wirkung: Sie gaben den Straßen vom ersten Jahr an geschlossene Kronen und klare Struktur.
Den Großteil bildeten klimaresistente Feldahorne, vor allem Acer campestre 'Elsrijk' und Acer campestre 'Lienco'. Der Feldahorn ist in Ungarn heimisch und bestens an harte innerstädtische Bedingungen angepasst. Sein Wurzelraum verträgt Überpflasterung, und er kommt mit Streusalz und Trockenheit zurecht, die empfindlichere Straßenbäume schnell schwächen. 'Elsrijk' entwickelt eine dichte, kompakte Krone und eignet sich gut für schmale Straßen; beide Sorten blühen für Bienen und Schmetterlinge und verfärben sich im Herbst gelb. Ergänzt wurden die Ahornbäume durch weitere robuste Stadtgehölze, darunter Perückenstrauchbaum (Parrotia persica), Mongolische Linde (Tilia mongolica 'Buda') und Kaukasischer Flügelnussbaum (Pterocarya fraxinifolia). So wurde die Pflanzung auf mehrere Arten verteilt, damit die Straßen auch dann grün bleiben, wenn eine Art Probleme bekommt.
Diese zukunftsfähigen Bäume säumen heute einige der meistbesuchten Straßen Budapests. Sie machen das Zentrum kühler, sauberer und angenehmer zu Fuß, und das werden sie mit ihrem Wachstum über Jahrzehnte hinweg weiter tun.
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